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Mangan im Vollblut
Mangan (englisch: manganese, chemisches Symbol: Mn) ist ein essenzielles Spurenelement und Übergangsmetall mit der Ordnungszahl 25 und einer relativen Atommasse von 54.938. Es kommt in den Oxidationsstufen +2 bis +7 vor. Mangan ist Bestandteil vieler Enzyme und liegt im Organismus meist an Proteine oder andere organische Verbindungen gebunden vor. Die Aufnahme erfolgt hauptsächlich über Nahrungsmittel und Getränke, und wird im Dünndarm absorbiert. Im Blut findet man Mangan als Mn(III)-?1-Globulin und Mn-Porphyrin in den Erythrozyten. Die Speicherung erfolgt in Mitochondrien, vor allem in Leber, Nieren und Pankreas. Mangan wird zu 95 % über die Galle und in geringem Masse über den Urin ausgeschieden. Die Halbwertszeit beträgt etwa 4 Tage für 30 % der Menge und 67 Wochen für 70 %. Mangan spielt eine entscheidende Rolle als Bestandteil oder Aktivator von Enzymen, die an Prozessen wie der Glukoneogenese und Cholesterinsynthese beteiligt sind. Es ist auch an der Blutgerinnung, der Spermatogenese und der Entwicklung des Zentralnervensystems beteiligt. Manganmangel ist bislang nicht dokumentiert, während hohe Expositionen bei Arbeitern in verschiedenen Industrien möglich sind. Dies kann zu unspezifischen Beschwerden oder schwerwiegenden Schädigungen des Zentralnervensystems führen, einschliesslich Manganismus und Parkinson-Syndrom. Zudem zeigt Mangan mutagene und kanzerogene Wirkungen.
